Open-Up Camp in Nuremberg February 14-16, 2014 (in German)

On Feb 14-16, 2014, the OpenUp Camp about all things open (practitioner) will take place in Nuremberg. Feb 14 is the “business day” and it will have a focus in open source user foundations, to which I’ll make a contribution:

Prof. Dr. Dirk Riehle, FAU, berichtet über aktuelle Forschung zum Thema Open-Source-Anwenderkonsortien. Er geht hierbei auf die zugrunde liegenden wirtschaftlichen Strukturen und das zu etablierende Ökosystem ein. Am Beispiel der Kuali Foundation, welche seit 10 Jahren die Software für amerikanische Universitäten entwickeln lässt, wird Motivation und Gewinn für Anwender und Hersteller gleichermassen diskutiert.

Looking forward to the event and see you there!

Planned Inner Source: Code Reuse Across Profit-Center Boundaries (in German)

Abstract: Wiederverwendung von Softwarekomponenten verspricht, Softwareentwicklung schneller und günstiger zu machen und die Ergebnisqualität zu steigern. Trotz diverser methodischer Ansätze ist es für viele Softwareentwicklungsorganisationen schwierig geblieben, diese Ziele auch nur ansatzweise zu erreichen. Vor diesem Hintergrund bietet „Inner Source“, die Verwendung von Open-Source-Praktiken in der firmeninternen Softwareentwicklung, neue Chancen. Inner-Source-Software ist Software, die innerhalb eines Unternehmens über Profit-Center-Grenzen hinweg in Gemeinschaftsarbeit entwickelt wird und von allen Abteilungen genutzt werden kann. In diesem Artikel stellen wir die bisher gewonnenen Erfahrungen mit Inner-Source-Entwicklung dar, definieren organisatorische Gestaltungsmöglichkeiten und prognostizieren die Entstehung von Inner-Source-Organisationen, einer neuen Form der Organisation für die Wiederverwendung.

Keywords: Open source; inner source; software code reuse; knowledge sharing; firm-internal open source; open collaboration

Reference: Dirk Riehle, Detlef Kips. Geplanter Inner Source: Ein Weg zur Profit-Center-übergreifenden Wiederverwendung. Friedrich-Alexander University Erlangen-Nürnberg Technical Report CS-2012-05. Erlangen, Germany: 2012.

The paper is available as a PDF file.

Short Position Paper on Open Source (in German)

Positionspapier zu “Open Source” für die EIDG Projektgruppe Interoperabilität, Standards, Open Source

Prof. Dr. Dirk Riehle, M.B.A. / Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Open Source ist eine disruptive Innovation in der Softwareindustrie. Sie hat zu neuen Geschäftsmodellen geführt, mit denen Softwareunternehmen schneller und kostengünstiger bessere Software entwickeln und damit etablierte Spieler aushebeln können. Für die wenigen großen deutschen Softwarehersteller (SAP, Software AG), stellt dies erst einmal ein Problem dar, sofern sie nicht angemessen reagieren (was bisher nur zum Teil geschah). Für die deutsche Softwarebranche insgesamt ist dies aber eine positive Entwicklung, da sie neue Chancen eröffnet und den Stärken unserer Industrie und Kultur entgegenkommt.

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Business Risks and Governance of Open Source in Software Products (in German)

Titel: Geschäftsrisiken und Governance von Open-Source in Softwareprodukten

Zusammenfassung: In fast jedem Softwareprodukt, auch in großer Standardsoftware, sind heute Open-Source-Komponenten enthalten. Die Hersteller dieser Software müssen die Geschäftsrisiken, die mit der Integration von Open-Source-Software in kommerzielle Produkte verbunden sind, verstehen und vernünftig managen. Dieser Artikel zeigt ein Modell verschiedener rechtlicher, technischer und sozialer Risiken auf, die durch unkontrollierten Einsatz von Open-Source-Software entstehen und erläutert ausgewählte Erfolgsmethoden der Open-Source-Governance, die von führenden Firmen angewandt werden. Das Modell ist das Analyseergebnis von fünf mit großen deutschen Softwareherstellern geführten Interviews sowie weiterer Literaturrecherche.

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Upcoming Talk (in German) July 2nd, 2010: Open Source: Was Es Ist, Wie Es Funktioniert, Warum Es Nachhaltig Ist

Speaker: Dirk Riehle

Abstract: Open Source bezeichnet nicht nur eine Kategorie von Software, sondern auch einen Ansatz der Softwareentwicklung, welcher sich von plan-getriebenen und agilen Methoden der Softwareentwicklung unterscheidet. Zunehmend betrachtet die Softwareindustrie zudem Open Source als Geschäftsmodell. Dieser Vortrag erläutert an zum Teil überraschenden Beispielen, wie die Open-Source-Softwareentwicklung funktioniert und wie sie sich von traditionellen Methoden der Softwareentwicklung unterscheidet. Über die konkreten Fragen der Softwaretechnik hinaus zeigt der Vortrag dann anhand von Geschäftsmodellen auf, warum Open Source wirtschaftlich nachhaltig ist.

Location: University of Dortmund, 13. Tag der Informatik, 2010-07-02, 14:30 Uhr, Invited Lecture.

Summary and Translation of Microblogging Can Enhance Productivity Interview

Courtesy of SAP, here an English-language summary translation of the interview with Oliver Günther on micro-blogging and productivity.

Originally: “Das Microblogging kann die Produktivität durchaus steigern.” Computer Zeitung, June 15, 2009.

The integration of micro-blogging in corporations makes sense, concludes a project by SAP Research in Palo Alto and the Institute for Business Informatics at the Humboldt University in Berlin. In an interview, professor Oliver Günther says that a majority of the focus group that was interviewed in Silicon Valley regard micro-blogging as a collaboration tool that potentially enhances productivity. High potential is seen in the interaction between company and client, in advertising, public relations, and informal communications within a team. Possible applications could be in creative processes or just in the exchange of hints in the service team. Micro-blogging can substitute communication by e-mail or instant-messenger putting it on the micro-blogging platform which is an easy to use tool with broad distribution. However, micro-blogging is not regarded as suitable for every business or every department. It very much depends on the corporate culture: communicative corporate cultures such as in IT would profit. Conservative cultures such as in banking would have problems with integrating this communication channel into their culture. The same applies to the enhancement of productivity. In some cases it will lead to it, in others, micro-blogging only distracts. The communication channel exists and employees and clients expect management to address the right usage of it. Not just addressing and implementing the tool is necessary for making it a success but also management actively participating in it. Last but not least, the clarification of data privacy issues is of paramount importance for the acceptance of micro-blogging in a company.

Full article in German.