Vortrag zu Open-Source-Geschäftsmodellen auf dem 10ten OSE Symposium, München, 2015-01-23

Ich werde am 23.01.15 um 16:00 Uhr auf dem 10ten OSE Symposium im Haus der Bayrischen Wirtschaft in München einen Vortrag zu Open-Source-Geschäftsmodellen halten (in Deutsch) und danach an einer die Tagung abschliessenden Diskussions­runde teilnehmen. Weitere Teilnehmer der Diskussionsrunde sind Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (ehemalige Bundesjustizministerin) und Jimmy Schulz (ehemaliges MdB). Hier die Rahmendaten:

  • Veranstaltung: 10. OSE Symposium
  • Termin: Am Freitag, den 23. Januar 2015 von 8:30 Uhr bis ca. 17:30 Uhr
  • Ort: Im Haus der Bayerischen Wirtschaft in München
  • Tagungsthema: Escrow und Nachhaltigkeit von IT-Geschäftsmodellen
  • Tagungsleitung: RA Prof. Dr. Jochen Schneider, Kanzlei Schneider Schiffer Weihermüller (SSW)
  • Agenda/Sprecher: Siehe PDF oder www.ose-international.org oder www.davit.de/veranstaltungen
  • Kostenbeteiligung> EUR 230,- zzgl. MwSt. (Reduzierung für OSE-, davit und DGRI-Mitglieder).

Es handelt sich um Vortrag #1 meiner stehenden Vorträge.

Open Source for the Energy Sector (in German)

A progress report towards an open source foundation for the energy sector (in German) that I initiated and am currently guiding. The article dates back to February already, but I got a hold of it only now.

Konsortiale Open-Source-Softwareentwicklung im Energiesektor

Christof Heinritz, Peter Herdt, Stephan Janeck, Gerhardt Regenbogen, Dirk Riehle, Frank Rose, Michael Roth, Detlef Thoma, Michael Tuchs.

Der Ausbau der Energie- und Wassernetze, neue Steuerungskonzepte für eine verstärkte Einspeisung von erneuerbaren Energien (EEG) sowie erhöhte Anforderungen an die IT-Sicherheit als Bestandteil der kritischen Infrastruktur sind einige der Themen, welche die Netzbetreiber mit ihrer technisch orientierten IT in naher Zukunft meistern müssen.

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Erfolgsmethoden der Open-Source-Governance und -Compliance (Best Practices of Open-Source-Governance and -Compliance, in German)

Abstract: Open-Source-Software ist weit verbreitet und wird nicht nur als alleinstehende Anwendungen eingesetzt, sondern auch als Komponenten in Produkten. Entsprechend wichtig ist es für Unternehmen, die Open-Source-Komponenten verwenden, mittels Open-Source-Governance und -Compliance sicherzustellen, dass die dem Einsatz von Open Source eigenen Risiken rechtzeitig und korrekt adressiert werden. Aufbauend auf früherer Arbeit zu den Risiken der Open-Source-Verwendung stellt dieser Artikel ein Modell und beispielhafte Erfolgsmethoden („Best Practices“) vor, mit denen Produktunternehmen diesen Risiken begegnen können. Das Modell und die Erfolgsmethoden stellen einen Auszug aus einem in Entwicklung befindlich Handbuch zur Open-Source-Governance und -Compliance dar. Weitere Information zu diesem Handbuch kann vom ersten Autor erfragt werden.

Keywords: Open-Source-Governance, Open-Source-Compliance, Open-Source-Risiken, Open-Source-Chancen, Open-Source-Zertifizierung, Softwareökosystem, Softwarelieferanten, Softwarelieferkette, Open Source, Closed Source, Open-Source-Prozess, Open-Source-Praktiken, Erfolgsmethoden.

Reference: Dirk Riehle and Benedikt Lempetzeder. Erfolgsmethoden der Open-Source-Governance und -Compliance. Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Dept. of Computer Science, Technical Reports, CS-2014-02, May 2014.

The report is available as a PDF file and on FAU’s OPUS.

Handbuch: Falls Sie an einem Handbuch der Erfolgsmethoden der Open-Source-Governance und -Compliance interessiert sind, wenden Sie sich bitte direkt an mich.

Upcoming Talk: Open Source in University Projects (in German)

I’ll be giving a talk on open source strategies for university projects: How to set-up student projects for start-ups and how to organize research projects using open source for the common good. The talk is in German and will be held at the Johannes Kepler Universität (of Linz, Austria). The talk will take place on Oct 17, 2013, at 15:30 pm at the Science Park 2, Raum 048. More information in this leaflet about the talk. The abstract is as follows:

Ich werde häufig gefragt: “Ich möchte mein Projekt zu einem Open-Source-Projekt machen. Welche Lizenz soll ich wählen?” Oder: “Wie erzeuge ich eine Open-Source-Gemeinde, welche meine Arbeit fortführt?” Bevor ein Projektleiter den Schritt zu einem Open-Source-Projekt erwägt und sich diese Fragen stellt, sollte er oder sie sich Klarheit über das Geschäftsmodell schaffen, welches das Projekt zu den erhofften Zielen führen soll. In diesem Vortrag erkläre ich zwei archetypische Geschäftsmodelle von Softwareprojekten im Universitätsbereich und wie Open-Source-Strategien ihnen zum Erfolg verhelfen können: die studentische Start-up mit Profitmotiv und das wissenschaftliche Gemeinschaftsprojekt zum Wohle der Allgemeinheit.

For a change, as you can see, this is not a traditional research talk but a very practical project talk on how to utilize open source strategies at universities.

Planned Inner Source: Code Reuse Across Profit-Center Boundaries (in German)

Abstract: Wiederverwendung von Softwarekomponenten verspricht, Softwareentwicklung schneller und günstiger zu machen und die Ergebnisqualität zu steigern. Trotz diverser methodischer Ansätze ist es für viele Softwareentwicklungsorganisationen schwierig geblieben, diese Ziele auch nur ansatzweise zu erreichen. Vor diesem Hintergrund bietet „Inner Source“, die Verwendung von Open-Source-Praktiken in der firmeninternen Softwareentwicklung, neue Chancen. Inner-Source-Software ist Software, die innerhalb eines Unternehmens über Profit-Center-Grenzen hinweg in Gemeinschaftsarbeit entwickelt wird und von allen Abteilungen genutzt werden kann. In diesem Artikel stellen wir die bisher gewonnenen Erfahrungen mit Inner-Source-Entwicklung dar, definieren organisatorische Gestaltungsmöglichkeiten und prognostizieren die Entstehung von Inner-Source-Organisationen, einer neuen Form der Organisation für die Wiederverwendung.

Keywords: Open source; inner source; software code reuse; knowledge sharing; firm-internal open source; open collaboration

Reference: Dirk Riehle, Detlef Kips. Geplanter Inner Source: Ein Weg zur Profit-Center-übergreifenden Wiederverwendung. Friedrich-Alexander University Erlangen-Nürnberg Technical Report CS-2012-05. Erlangen, Germany: 2012.

The paper is available as a PDF file.

Short Position Paper on Open Source (in German)

Positionspapier zu “Open Source” für die EIDG Projektgruppe Interoperabilität, Standards, Open Source

Prof. Dr. Dirk Riehle, M.B.A. / Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Open Source ist eine disruptive Innovation in der Softwareindustrie. Sie hat zu neuen Geschäftsmodellen geführt, mit denen Softwareunternehmen schneller und kostengünstiger bessere Software entwickeln und damit etablierte Spieler aushebeln können. Für die wenigen großen deutschen Softwarehersteller (SAP, Software AG), stellt dies erst einmal ein Problem dar, sofern sie nicht angemessen reagieren (was bisher nur zum Teil geschah). Für die deutsche Softwarebranche insgesamt ist dies aber eine positive Entwicklung, da sie neue Chancen eröffnet und den Stärken unserer Industrie und Kultur entgegenkommt.

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Business Risks and Governance of Open Source in Software Products (in German)

Titel: Geschäftsrisiken und Governance von Open-Source in Softwareprodukten

Zusammenfassung: In fast jedem Softwareprodukt, auch in großer Standardsoftware, sind heute Open-Source-Komponenten enthalten. Die Hersteller dieser Software müssen die Geschäftsrisiken, die mit der Integration von Open-Source-Software in kommerzielle Produkte verbunden sind, verstehen und vernünftig managen. Dieser Artikel zeigt ein Modell verschiedener rechtlicher, technischer und sozialer Risiken auf, die durch unkontrollierten Einsatz von Open-Source-Software entstehen und erläutert ausgewählte Erfolgsmethoden der Open-Source-Governance, die von führenden Firmen angewandt werden. Das Modell ist das Analyseergebnis von fünf mit großen deutschen Softwareherstellern geführten Interviews sowie weiterer Literaturrecherche.

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Upcoming Talk (in German) July 2nd, 2010: Open Source: Was Es Ist, Wie Es Funktioniert, Warum Es Nachhaltig Ist

Speaker: Dirk Riehle

Abstract: Open Source bezeichnet nicht nur eine Kategorie von Software, sondern auch einen Ansatz der Softwareentwicklung, welcher sich von plan-getriebenen und agilen Methoden der Softwareentwicklung unterscheidet. Zunehmend betrachtet die Softwareindustrie zudem Open Source als Geschäftsmodell. Dieser Vortrag erläutert an zum Teil überraschenden Beispielen, wie die Open-Source-Softwareentwicklung funktioniert und wie sie sich von traditionellen Methoden der Softwareentwicklung unterscheidet. Über die konkreten Fragen der Softwaretechnik hinaus zeigt der Vortrag dann anhand von Geschäftsmodellen auf, warum Open Source wirtschaftlich nachhaltig ist.

Location: University of Dortmund, 13. Tag der Informatik, 2010-07-02, 14:30 Uhr, Invited Lecture.